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Australieninfos Transportmittel:
- seht gut ausgebautes Busnetzwerk (folgend: Links zu den 3 größten Australiens) - McCafferty`s - Greyhound - OZ-Experience Übernachtung: Alle Unterkünfte sind ausgestattet mit einer Küche zum zubereiten eigener Mahlzeiten, Waschmaschinen, sowie Duschen und Toiletten. Jugendherbergen (YHA) sind allgemein als ruhige Übernachtungsplätze bekannt, da es weder Diskotheken, noch größere öffentliche Aufenthaltsräume gibt. Alternativ dazu gibt es unzählige Hostels welche preislich gleichzusetzen sind, aber teilweise mit Diskotheken und Restaurants zu kleinen Preisen ausgestattet sind. Außerdem herrscht in Hostels zumeist keine Trennung zwischen den Geschlechtern (!), was in Jugendherbergen grundsätzlich (bis auf Doppelbettzimmer) beherzigt wird. - per Zelt (viele Zeltplätze) - YHA (Jugendherbergen) - ausser dem YHA gibt es noch zig andere Hostels für Low-Budgeter, welche überall in Australien zu finden sind Tourdaten Reiseroute: Westaustralien: Perth, Fremantle, Pemperton, Nambung NP, Monkey Mia, Shark Bay, Shell Beach New-South Wales/ Queensland: Ostküste (Sydney bis Cairns), Cape Tribulation Northern Territority: Uluru Reisedauer: 3 Monate Reisetagebuch: Hier beginnt mein bisher größtes und erstes Abenteuer; in Australien. Im Jahr 1997 beschloss unser Familienrat eine Austauschschülerin aufzunehmen. Innerhalb von 11 Monaten wurde aus der "unbekannten" Australierin ein weiteres Familienmitglied. Der Bann unserer beiden Familien ist bis heute ungebrochen und auch Oma und Onkel statteten uns hier in Dresden bereits einen Besuch ab. Am 12. Dezember 1999 stieg ich in Frankfurt ins Flugzeug und flog ans andere Ende der Welt, um dort den Weltuntergang zu feiern. Dieser fand zum Glück nicht statt, dafür war es die bisher schönste Zeit meines Lebens. 3 Monate in Freiheit pur... Bis Anfang Januar genoss ich das Familienleben in meiner australischen
Zweitfamilie. Ich feierte mein erstes Weihnachten in kurzen Hosen, ging
das erste Mal mit Picknickkorb zum Singen von Weihnachtsliedern und
sprang zum ersten Mal am 1.Weihnachtsfeiertag im Ozean herum. Da das Haus meiner austral. Familie relativ klein war, hatte man eigens
für mich das Gartenhaus ausgeräumt und zu einem Wohnraum umfunktioniert.
Sogar Kühlschrank, Klimaanlage und Radio wurden mir zur Verfügung
gestellt. Die Gastfreundschaft war einfach umwerfend und diese Zeit
wird bis an mein Lebensende unvergessen bleiben. ...Doch 3 Monate dauern leider nicht ewig und Australien hatte noch vieles mehr zu bieten was von mir erkundet werden musste. Zusammen mit meiner australischen Schwester Emma und deren Mutter Liz fuhren wir bereits am ersten Wochenende ins Karri Valley. Ein paradiesisches Fleckchen Erde inmitten eines Eukalypthuswaldes und direkt am See gelegen. Liz hatte für uns 3 ein Chalet angemietet, welches für wahrscheinlich 10 Personen ausgelegt war. Jeder hatte sein eigenes Zimmer und wir 3 hatten ein wunderschönes Wochenende mit Sonnenaufgangsspaziergang, Baden und viel Natur beobachten. In der 2. Januarwoche schloss ich mich einer kleinen Jeepsafari in Richtung Norden an. Ich besuchte den Nambung NP (Nationalpark) mit den Pinnacles, Monkey Mia, Shark Bay und noch vieles mehr. Seit einigen Tagen wälzte ich nun schon Prospekte um meinen weiteren
Reiseverlauf zu beschließen. Mitte Januar stieg ich ins Flugzeug
nach Sydney. Ian, der Onkel Emmas lebt hier. Ein paar Tage später
kam auch Emma hinterher geflogen. Zusammen erkundeten wir die Stadt.
An den 2 Wochenenden wo ich in Sydney verweilte zeigte uns Ian die Blue
Mountains wo wir eine schöne Wanderung durch saftig grüne
Landschaft erlebten und verschiedene Galerien der Stadt. Wie sollte es anders sein, aber hier treffen sich fast nur Gleichgesinnte und das aus aller Welt. Was ein jeder daraus macht muss man natürlich selbst wissen. Der Eine erfreut sich täglicher Trinkgelage, Andere schließen Kontakte die vielleicht ein Leben lang halten. Wer es noch nicht selbst erlebt hat, der glaubt gar nicht wie großartig es ist, wenn man 1000 km weiter, oder in der Wüste jemanden trifft, mit dem man vor ein paar Tagen ein nettes Schwätzchen an einem anderen Fleckchen in Australien hatte. Besonders gern denke ich an einen Koreaner zurück. Wir fuhren zwar mit demselben Unternehmen, jedoch bis auf die ersten 3 Tage (von ca. 5 Wochen) nie zusammen. Doch wir haben uns bestimmt 3 oder 4 mal wieder getroffen. Egal ob im Supermarkt, am Leuchtturm, oder in der Jugendherberge. Es war jedes Mal eine große Freude. Ca. 2 Jahre lang haben wir auch einen recht regen Mailkontakt geführt, momentan ist es jedoch etwas ruhig geworden. Im Großen und Ganzen bevorzuge ich die ruhige Art des Lebens. Warum nicht das ganze auch aufs Reisen übertragen. Australien hat auch hier eine Menge zu bieten. Besonders gern denke ich an Gagaju zurück. Dies ist ein abgelegener Zeltplatz in der Nähe von Noosa. Direkt am Noosa River gelegen kann man hier ganz relaxt ein paar Tage verbringen. Tagsüber kann man spazieren, paddeln, Didgeridoo bauen, oder ähnliches tun. Nachts wird dann gemütlich am Lagerfeuer geplaudert, gelesen, oder Musik gemacht. In Hervey Bay lernte ich dann meine fast Nachbarin kennen (10 min von
dort entfernt wo das Haus meiner Eltern steht). Ach wie groß war
doch die Freude über dieses ungewöhnliche Treffen. Cairns selbst hat nichts Aufregendes zu bieten. Interessant wird es dann erst wieder im Regenwald nördlich dieser Stadt. Cape Tribulation als schönster Regenwald hat eine Menge zu bieten, zumindest landschaftlich gesehen. Ein herannahender Wirbelsturm beschleunigte allerdings die Fahrt zurück ins Hostel von Cairns. Von hier aus flog ich dann weiter zum Ayers Rock Resort. Ziemlich hohe Außentemperaturen führten zu einem erhöhten Schlafbedarf. Allerdings war es beruhigend zu sehen dass ich nicht der Einzige mit derartigen Ausfallerscheinungen war. Da ich wenn möglich größeren Reisegruppen ausweiche, gönnte ich mir für diese 2 Tage einen Mietwagen und konnte mich somit wohltemperiert genau dorthin begeben wo die Luft gerade "rein" war. Was hier an Eindrücken auf mich zukam hätte ich mir nicht im Mindesten träumen lassen. Noch immer bekomme ich Gänsehaut beim Durchforsten meiner Gefühle welche ich hier verspürte. Am ersten Abend begab ich mich zum so genannten Sunsetpoint. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über den ganzen Felsen. Den zweiten Abend genoss ich direkt am Fuß des Berges. Ich glaube noch nie so ein prickelndes Gefühl wie in diesen wenigen Minuten gehabt zu haben. Weiter ging es per Flugzeug zurück nach Perth. Ca. eine Woche
war jetzt noch bis zu meinem Rückflug nach Deutschland übrig.
Liz und ich nutzen diese Zeit noch für einen kleinen, aber aus
Sicht eines Australiers recht beschwerlichen Ausflug nach Rottnest Island. Eine große Abschiedszeremonie und ein schönes Festessen
beschlossen meine 3-monatige Australienreise. PS: Kaum war ich in Dtl. im Zug (musste noch von Frankfurt nach Dresden),
sprach mich eine junge Frau an, ob ich gerade aus Australien komme.
Verdutzt bejahte ich. Im Zugabteil passierte mir das Gleiche bei 2 jungen
Männern. Mein australischer Hut muss mich wohl verraten haben.
Ein kurzes Gespräch und es war klar, diese 2 jungen Männer
waren ebenfalls gerade auf dem Rückweg aus Australien in Richtung
Sachsen.
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