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Thailandinfos
Transportmittel:
Bangkok: entweder man macht sich mit dem öffentlichen Busnetz
vertraut (preislich unschlagbar), oder nutzt eines der zahlreichen Taxis,
bzw. Tuk-Tuks. Bei letzteren muß vor Fahrtantritt unbedingt ein
Preis ausgehandelt werden. Taxis auch nur benutzen wenn das Taximeter
vom Fahrer eingeschaltet wird, da ein touristischer Neuling kaum ein
Gefühl für das hier vorherrschende Preisgefüge haben
wird und schnell etwas mehr bezahlen darf als ein Einheimischer.
Hua-Hin (und ander Kleinstädte): hier gibt es reichlich Taxis zu
fairen Preisen. Die Fahrzeuge werden per Winken angehalten, und dann
darf man auf die hintere Ladefläche des geschlossenen Pick-Ups
aufsteigen. An der Decke angebrachte Klingelknöpfe bringen den
Wagen wieder zum Stillstand.
Wer an einem Ort ein Stelle verweilt, der kann auch über die Anmietung
eines Scooters nachdenken. Wir haben uns einen auf Ko Chang gemietet,
was auch riesigen Spass gemacht hat. Linksverkehr beachten!
Übernachtung:
Egal ob günstiges Guesthouse (ab ca. 100 Baht; entspricht etwa
2 € ), einfaches Hotel, oder Luxushotel. In ganz Thailand gibt
es davon reichlich und für jedermanns Geldbörse.
Bangkok: Die wohl berühmteste Strasse Asiens, Kaho San, kennt hier
wirklich jeder. Teilweise ist das sogar das einzige was an den Bussen
in Lateinisch geschrieben ist. Allerdings sollte man nicht direkt auf
der Strasse nächtigen, sondern eher ein paar Meter abseits. Bangkok
kann es sich leisten die schäbigsten Spelunken zu den höchsten
Preisen anzubieten.
Ayutthaya: Gerade aus Bangkok angekommen, waren wir absolut positiv
von den Unterkünften überrascht. Wesentlich günstiger
und bei weitem Besser. Klimaanlage ist hier unbedingt zu empfehlen.
Wir haben diesen Euro aus Geiz gespart und sind selbst vor dem uns nahezu
wegwehenden Ventilator beinahe verdunstet.
Ko Chang: White Sand Beach ist der Strand wo man es ein paar Tage aushalten
kann. Gleich am Seven Eleven vom Taxi rausschmeissen lassen. Dort geht
gleich ein Weg in Richtung Beach ab. Am Strand rechts halten und einfach
die Hütten nach euren Bedürfnissen abklappern. In dieser Richtung
findet ihr die Unterkünfte fürs kleine Budget.
Egal was ihr in den Reiseführern findet, hier gibt es reichlich
an Geldautomaten aber mit einer Kreditkarte kann man nichts anfangen.
Tourdaten
Reiseroute:
Bangkok, Pattaya, Ayuthaya, Hua-Hin, Kho-Chang
Reisedauer: 2 Wochen (2004), innerhalb der 7 wöchigen Asienreise
2005 noch mal ca. 2 Wochen
Reisetagebuch: (1.Reise)
Geduldig sitzen wir auf dem Flughafen in München und hoffen noch
in den Flieger nach Bangkok einsteigen zu dürfen, denn wir sind
mal wieder mit einem StandBy-Ticket ausgerüstet auf Achse. Die
Zeit um die Jahreswende, bzw. während des europäischen Winters
ist für Thailand die Zeit der Hochsaison. Da uns bereits beim Ticketschalter
eine recht kleine Chance für 2 freie Plätze eingeräumt
wurde, steigt unser Adrenalinspiegel während der Wartezeit wieder
einmal in auf ein immens hohes Niveau. 15 Minuten vor dem Abflug werden
wir aufgerufen und dürfen tatsächlich noch mit in den Flieger
einsteigen.
10 Stunden später landen wir auf dem Flughafen von Bangkok. Wie
nicht anders zu erwarten trifft meine Schwester, welche meine Mitfahrerin
war (besser ich ihr Mitfahrer) einen Reiseleiterkollegen, welcher letzte
Saison in Tunesien zusammen mit ihr tätig war. Da wir wie meistens
recht spontan und auch keineswegs durchorganisiert bis ins kleinste
Detail unterwegs waren, nahmen wir uns gern seinen Tipps an. Geplant
hatten wir lediglich Silvester (welches in 4 Tagen vor uns lag) in Pattaya
zu verbringen. Ein paar Seiten des Katalogs vom Reiseveranstalter sollten
uns hier mit Unterkunftsvorschlägen weiterhelfen. Da wir mit den
hiesigen Gepflogenheiten noch nicht vertraut waren, folgten wir brav
den Anweisungen des Reiseleiters und gingen zum Taxistand. Ein weiterer
deutscher Herr, welcher mitbekam das wir nach Pattaya wollten (wie sich
später herausstellte wollte der halbe Inhalt des Flugzeuges dorthin)
gesellte sich zu uns, und verhandelte den Preis bis zu unserem heutigen
Reiseziel geschickt mit dem Taxifahrer aus. Der Mann musste Routine
haben...
In Pattaya angekommen ließen wir uns an einem der Hotels welches
wir auserkoren hatten absetzen. Ein Gespräch mit der Rezeption
lies schnell erkennen, nicht nur die Flieger, auch die Hotels sind ausgebucht.
Also weiter zum nächsten Hotel. Hier sollten wir mehr Glück
haben. Der Preis erschien uns etwas hoch, weshalb wir uns entschieden
erst einmal nur für eine Nacht zu bleiben und am nächsten
Tag nach einer etwas günstigeren Bleibe Ausschau zu halten. Wie
sich am nächsten Tag herausstellte mal wieder ein falscher Fehler,
denn es gab weder ein günstigeres Hotel, noch eine Möglichkeit
in jenem Hotel für eine weitere Nacht zu bleiben. Ganz zu schweigen
davon vielleicht auch noch Silvester hier zu nächtigen. Restlos
ausgebucht hieß es da nur. Nach längerem Suchen fanden wir
ein Hotel, was uns wenigstens noch für eine Nacht aufnahm. Das
das Hotel nicht günstiger, sondern noch etwas mehr kostete brauche
ich wohl kaum zu erwähnen. Dafür hatten wir jetzt nicht nur
ein Zimmer, sondern eine Suite. Also die Unterkunft die ein jeder Backpacker
zu haben wünscht.
Schließlich schlossen wir uns noch einmal mit einem in diesem
Ort ansässigen Reiseleiter kurz. Wie sich herausstellte hatten
wir uns genau die Stadt herausgesucht, wo fast nur einsame Männer
mit dem Wunsch zu Silvester nicht mehr einsam zu sein herumliefen. Der
Bedarf jener Männer wurde hier auch gedeckt, unserer jedoch keinesfalls.
Unser Entschluss die Stadt alsbald zu Verlassen war schnell gefasst.
Als Sight nahmen wir von diesem Ort den Big Buddha mit. Einer der größten
sitzenden Buddha-Statuen des Landes.
Als hier übliches öffentliches Transportmittel dienen Pick-Up
ähnliche Fahrzeuge mit einem Gitteraufbau. Die Autos folgen einer
festen Route und werden durch Winkzeichen zum Anhalten gebeten, falls
der Fahrer Dich nicht schon vorher entdeckt hat und durch aufdringliches
Hupen auf sich aufmerksam gemacht hat, das Du doch bestimmt unbedingt
ein Taxi benötigst. Nun darfst Du mit zu den anderen Fahrgästen
auf die Ladefläche klettern. Angehalten wir per Klingelknopf, wovon
sich mehrere im Wageninneren befinden. Preise sind Festpreise und angeschlagen.
Möchtest Du Ziele anfahren welche nicht auf der Route liegen, so
kann man das dem Fahrer mitteilen, sollten aber vorher einen angemessenen
Preis aushandeln.
Inzwischen hatten wir uns kundig gemacht wie das außerörtliche,
öffentliche Transportnetz funktioniert. Im Allgemeinen werden Busse
benutzt welche die Ortschaften miteinander verbinden.
Also stiegen wir nach einer zweiten Nacht in Pattaya in einen Bus back
nach Bangkok, wo die Übernachtungsaussichten weitaus besser aussehen
sollten als hier.
Am Busbahnhof in Bangkok angekommen wurden wir sogleich von Taxifahrern
überfallen. Schlau wie wir waren handelten wir einen Preis aus
und fuhren zu einem Hotel, wo es auf jeden Fall noch freie Betten geben
sollte. Und tatsächlich, die gab es auch. Also sicherten wir uns
erst einmal eine Unterkunft bis zum 2.Januar. Bis dahin würden
wir schon wissen wie´s weitergeht. Doch jetzt galt es erst einmal
Bangkok zu erkunden.
Am Tag unserer Ankunft rannten wir gleich erst einmal in die Entgegengesetzte
Richtung zur Stadt, und landeten außerhalb jeglicher touristischer
Gebiete. So zumindest muteten die gastronomischen Einrichtungen an.
Doch der Hunger war stärker und wir wählten eins der Lokale.
Anhand von bunten Bildchen und mit Zeichensprache orderten wir unser
Essen, denn selbst englisch war in dieser Ecke etwas Fremdes. Wie durch
ein Wunder war keines der Gerichte so scharf das es uns ungenießbar
erschien. Eine Tatsache welche uns manchmal das Essen zur Qual werden
ließ.
Am nächsten Morgen machten wir unseren ersten Streifzug durch Bangkok.
Am Tag unserer Ankunft aus München erschien mir Bangkok als ein
riesiger Moloch, da sich wetterbedingt zu diesem Zeitpunkt eine Smogwolke
breit machte. Doch jetzt da ich mir die Stadt genauer betrachtete schien
die Stadt immer freundlicher zu werden.
Innerhalb der nächsten Tage fuhren wir mit einem Tuck-Tuck, wurden
zu Goldhändlern und Schneidern geschleift, an falschen Palästen
abgesetzt und fuchsten uns schließlich in das lokale Busnetz hinein.
Inzwischen wissen wir auch das Taxis Taximeter besitzen, welche nach
der Fahrt wesentlich weniger anzeigen als jeder Taxifahrer mit Dir vor
Fahrtantritt aushandeln wird (ca. 2,50 Euro für 25 km - Hotel/Flughafen)
. Tuck-Tucks reine Touristennepps sind, Garküchen leckeres Essen
zubereiten, und das öffentliche Busnetz sehr zuverlässig und
äußerst preiswert ist (ab 7 Cent/ Fahrt!)
Der Silvesterabend sollte schließlich etwas ganz besonderes werden.
Da es weit und breit keinen Sekt gab und wir nicht unbedingt mit Bier
anstoßen wollten, kauften wir uns zwei kleine Flaschen Fruchtperlwein.
Das einzige Getränk was wohl annähernd mit Sekt vergleichbar
war. Ich ließ meine Flasche noch vor der Kasse fallen und vergoss
den Inhalt unkontrolliert im Geschäft. Die halbe Belegschaft rannte
inzwischen mit Lappen und Besen bewaffnet durch den Laden, um meine
Schandtat wieder zu entfernen. Aus Sicherheitsgründen schickte
ich meine Schwester, um eine weitere Flasche aus dem Kühlschrank
zu holen.
Upps, weiter bin ich noch nicht gekommen? Dafür folgt inzwischen
bereits die zweite Reise. Dann gibt´s einen vollständigen
Reisebericht. Versprochen!
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